Jul 24, 2024 Eine Nachricht hinterlassen

Anode und Kathode in elektrochemischen Zellen

Eine Elektrode in einer elektrochemischen Zelle wird entweder als Anode oder Kathode bezeichnet (Worte, die auf Wunsch von William Whewellat Faraday geprägt wurden). Die Anode wird nun als die Elektrode definiert, an der Elektronen die Zelle verlassen und eine Oxidation stattfindet (angezeigt durch ein Minuszeichen „−“), und die Kathode als die Elektrode, an der Elektronen in die Zelle eintreten und eine Reduktion stattfindet (angezeigt durch ein Pluszeichen „+“). Jede Elektrode kann je nach Stromrichtung durch die Zelle entweder zur Anode oder zur Kathode werden. Eine bipolare Elektrode ist eine Elektrode, die als Anode einer Zelle und als Kathode einer anderen Zelle fungiert.

Primärzelle

Eine Primärzelle ist ein spezieller Typ einer elektrochemischen Zelle, bei der die Reaktion nicht rückgängig gemacht werden kann und die Identität von Anode und Kathode daher festgelegt ist. Die Anode ist immer die negative Elektrode. Die Zelle kann entladen, aber nicht wieder aufgeladen werden.

Sekundärzelle

Eine Sekundärzelle, zum Beispiel ein Akkumulator, ist eine Zelle, in der die chemischen Reaktionen umkehrbar sind. Beim Laden der Zelle wird die Anode zur positiven (+) und die Kathode zur negativen (-) Elektrode. Dies ist auch bei einer Elektrolysezelle der Fall. Beim Entladen verhält sich die Zelle wie eine Primärzelle, wobei die Anode die negative und die Kathode die positive Elektrode ist.

 

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