EDas Explosionsschweißen (EXW) ist eineFestkörper (Festphase)VerfahrenWoSchweißenwird erreicht, indem eine der Komponenten durch den Einsatz vonchemischSprengstoffeDieses Verfahren wird am häufigsten eingesetzt zum VerkleidenKohlenstoffstahlPlatte mit einer dünnen SchichtKorrosionwiderstandsfähigem Material (z. B.Edelstahl, NickelLegierung,Titan, oderZirkonium). Aufgrund der Natur dieses Prozesses sind die herstellbaren Geometrien sehr begrenzt. Sie müssen einfach sein. Typische hergestellte Geometrien sind Platten, Rohre und Rohrböden.
UIm Gegensatz zu anderen Schweißverfahren wieLichtbogenschweißen(das Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt wurde), wurde das Explosionsschweißen relativ spät entwickelt, in den Jahrzehnten nachZweiter Weltkrieg. Seine Ursprünge gehen jedoch zurück aufErster Weltkrieg, als man feststellte, dass Teile vonSchrapnellan der Panzerung haftende Splitter gruben sich nicht nur ein, sondern wurden regelrecht mit dem Metall verschweißt. Da die extreme Hitze, die bei anderen Schweißverfahren entsteht, keine Rolle spielte, kam man zu dem Schluss, dass das Phänomen durch die auf die Splitter einwirkenden Explosionskräfte verursacht wurde. Diese Ergebnisse konnten später in Labortests reproduziert werden und nicht lange danach wurde das Verfahren patentiert und in Gebrauch genommen.
Im Jahr 1962DuPontbeantragte einePatentüber das Explosionsschweißverfahren, das am 23. Juni 1964 unter dem US-Patent 3.137.937 erteilt wurdeund führte zur Verwendung des DetacladWarenzeichenum den Prozess zu beschreiben. Am 22. Juli 1996Dynamische Werkstoffeschloss die Übernahme des Detaclad-Geschäfts von DuPont zu einem Kaufpreis von 5.321.850 US-Dollar ab.
Kürzlich wurde die Reaktion inhomogener Platten beim Sprengschweißen analytisch modelliert.
Durch Explosionsschweißen kann eine Verbindung zwischen zwei Metallen hergestellt werden, die mit herkömmlichen Mitteln nicht unbedingt geschweißt werden können. Bei diesem Verfahren wird kein Metall geschmolzen, sondern die Oberflächen beider Metalle werden plastifiziert, sodass sie in engen Kontakt kommen, der ausreicht, um eine Schweißnaht zu erzeugen. Dies ist ein ähnliches Prinzip wie bei anderen nicht schmelzenden Schweißverfahren.Techniken wieReibschweißen. Große Flächen können extrem schnell verbunden werden und die Schweißnaht selbst ist sehr sauber, da das Oberflächenmaterial beider Metalle während der Reaktion heftig herausgeschleudert wird.
Ein Nachteil dieser Methode besteht darin, dass umfangreiche Kenntnisse über Sprengstoffe erforderlich sind, bevor das Verfahren sicher durchgeführt werden kann. Vorschriften für die Verwendung von Sprengstoffen können eine spezielle Genehmigung erfordern.





