Die Streuinduktivität ergibt sich aus der elektrischen Eigenschaft einesunvollkommen gekoppeltTransformatorwobei sich jede Wicklung wie eineSelbstinduktivitätkonstant inSeriemit der jeweiligen ohmschen Widerstandskonstante der Wicklung, wobei diese vier Wicklungskonstanten auch mit der Gegeninduktivitätskonstante des Transformators interagieren. Die Wicklungsselbstinduktivitätskonstante und die damit verbundene Streuinduktivität sind auf StreuFlusskeine Verbindung mit allen Windungen jeder unvollständig gekoppelten Wicklung.
Der Streufluss speichert und entlädt abwechselnd magnetische Energie, wobei jeder elektrische Zyklus alsInduktorin Reihe mit jedem der Primär- und Sekundärkreise.
Die Streuinduktivität hängt von der Geometrie des Kerns und der Wicklungen ab. Der Spannungsabfall über demStreureaktanzführt zu einer oft unerwünschten Regelung der Versorgung bei schwankender Transformatorlast. Es kann aber auch nützlich sein fürharmonischIsolierung (dämpfendhöhere Frequenzen) einiger Lasten.
Obwohl in diesem Artikel ausschließlich in Bezug auf Transformatoren diskutiert, gilt die Streuinduktivität für jedes nicht perfekt gekoppelte magnetische Schaltkreisgerät, insbesondereMotoren.





