Jul 02, 2024 Eine Nachricht hinterlassen

Autogenschweißen

Autogenschweißen (in den USA allgemein als Autogenschweißen, Oxy-Schweißen oder Gasschweißen bezeichnet) und Autogenschneiden sind Verfahren, bei denen Brenngase und Sauerstoff zum Schweißen bzw. Schneiden von Metallen verwendet werden. Die französischen Ingenieure Edmond Fouché und Charles Picard waren 1903 die ersten, die das Sauerstoff-Acetylen-Schweißen entwickelten.[1] Anstelle von Luft wird reiner Sauerstoff verwendet, um die Flammentemperatur zu erhöhen und ein lokales Schmelzen des Werkstückmaterials (z. B. Stahl) in einer Raumumgebung zu ermöglichen. Eine gewöhnliche Propan/Luft-Flamme brennt bei ungefähr 2.250 K (1.980 Grad; 3.590 Grad F),[2] eine Propan/Sauerstoff-Flamme brennt bei ungefähr 2.526 K (2.253 Grad; 4.087 Grad F),[3] eine Knallgasflamme brennt bei 2.800 Grad (5.070 Grad F) und eine Acetylen/Sauerstoffflamme brennt bei ungefähr 3.773 K (3.500 Grad; 6.332 Grad F).

Autogenschweißen ist neben dem Schmiedeschweißen eines der ältesten Schweißverfahren. In den letzten Jahrzehnten wurde es in fast allen industriellen Anwendungen überholt, da verschiedene Lichtbogenschweißverfahren gleichmäßigere mechanische Schweißeigenschaften und eine schnellere Anwendung bieten. Gasschweißen wird immer noch für Metallkunst und in kleineren Heimwerkstätten sowie in Situationen verwendet, in denen der Zugang zu Elektrizität (z. B. über ein Verlängerungskabel oder einen tragbaren Generator) schwierig wäre.

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