Project44 warnte, dass der Suezkanal und das Yantian International Container Terminal (YICT) zwar ihren vollen Betrieb wieder aufgenommen hätten, die Folgewirkungen in Verbindung mit wiederholten Epidemien in einigen Teilen der Welt jedoch weiterhin Druck auf die Lieferketten ausübten, die einen sprunghaft ansteigenden Weihnachtsfrachtverkehr und den Beginn der Haupttransportzeit erlebt hatten.
Wie bereits von Seatrade Maritime News berichtet, hat der Hafen von Yantian (YICT) inzwischen zwar seinen vollen Betrieb wieder aufgenommen, doch täglich werden an etwa 20 Liegeplätzen etwa 40.000 TEU Fracht abgefertigt. Laut Daten von project44 sind die Auswirkungen der Unterbrechung (die die Auswirkungen der „Ever Given“ auf den Suezkanal bei weitem übertreffen) jedoch immer noch in Häfen in ganz Südchina zu spüren, und die Unterbrechung ist extrem lang. Analysten von project44 sagten: „Die Daten zeigen, dass das nächste Chaos in der Lieferkette dieses Jahr noch lange anhalten könnte und die Auswirkungen auf den saisonalen Transport bis Weihnachten reichen könnten.“
Aufgrund der Pandemie wurde die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Waren im Hafen von Yantian beeinträchtigt und die Lieferung vieler Einzelhandelsprodukte verzögert. Da der globale Containermangel weiterhin gärt, haben bekannte Einzelhändler wie Amazon und Walmart gewarnt, dass dies ein Feld sein wird. Das Chaos und der globale Frachtdruck könnten dazu führen, dass Käufer in dieser Weihnachtseinkaufssaison mit leeren Händen nach Hause gehen.
Den neuesten Daten der Signalplattform des Hafens von Los Angeles vom 7. zufolge hat das geschätzte Frachtvolumen in den letzten drei Wochen nach dem Höhepunkt im Mai dieses Jahres einen weiteren Höchststand erreicht und zeigt damit insgesamt einen Aufwärtstrend.
Da der weltweite Mangel an Containersegmenten und die Überlastung der Häfen nicht nachlassen, steht die Hochsaison vor der Tür und das Angebot kann nicht mit der Verbrauchernachfrage Schritt halten. Einzelhändler laufen Gefahr, ernsthafte Warenknappheit zu erleben. Isaac Larian, CEO des Spielzeugherstellers MGA Entertainment, warnt: „Dann wird es ein großes Chaos geben.“ Das Unternehmen beliefert Einzelhandelsriesen wie Amazon und Wal-Mart mit einer Vielzahl von Spielzeugen. Derzeit stecken noch viele Spielzeuge im Hafen von Yantian fest. Es gibt nicht genug Lagerbestände, um die Verbrauchernachfrage zu decken, was das Weihnachtsgeschäft ernsthaft beeinträchtigen wird.







