Mehrere deutsche Seehäfen befinden sich im Streik, darunter Deutschlands größter Hafen, Hamburg. Betroffen waren Häfen wie Emden, Bremerhaven und Wilhelmshaven. In den neuesten Nachrichten bereitet sich der Hafen von Antwerpen-Brügge, einer der größten Häfen Europas, auf einen weiteren Streik vor, zu einer Zeit, in der belgische Hafenanlagen schwere und vorzeitige Überlastungen erfahren.
Viele Gewerkschaften planen, am kommenden Montag einen landesweiten Streik abzuhalten, der höhere Löhne, mehr Dialog und Investitionen des öffentlichen Sektors fordert. Ein ähnlicher eintägiger landesweiter Streik Ende Mai führte dazu, dass Hafenarbeiter geschlossen und den Betrieb in vielen Häfen des Landes lahmgelegt wurden.
"Unsere operativen Aktivitäten waren aufgrund der aktiven Beteiligung unserer Mitarbeiter an hafenbezogenen Arbeiten eingeschränkt", heißt es in einer Mitteilung an die internationalen Kunden von PSA. Port of Singapore (PSA) ist der wichtigste Terminalbetreiber in Antwerpen, Belgien, Antwerpen Es ist der Flaggschiffhafen des singapurischen Hafenbetreibers PSA in Europa.
Europas zweitgrößter Hafen, Antwerpen, kündigte Ende letzten Jahres eine Fusion mit einem anderen Hafen, Zeebrugge, an und begann im April offiziell als einheitliche Einheit zu arbeiten. Der integrierte Hafen von Antwerpen-Brügge behauptet, mit 74.000 Mitarbeitern Europas größter Exporthafen zu sein und gilt als der größte Carport des Kontinents. Die Häfen stehen angesichts der nahenden Hochsaison bereits unter erheblichem Druck.
Die deutsche Containerreederei Hapag-Lloyd hat in diesem Monat den Binnenschiffsverkehr im Hafen von Antwerpen eingestellt, da die Überlastung der Terminals zugenommen hat. Der Binnenschiffsbetreiber Contargo warnte vor einer Woche, dass sich die Wartezeiten der Schiffe im Hafen von Antwerpen von 33 Stunden Ende Mai auf 46 Stunden am 9. Juni erhöht hätten.
Die Bedrohung durch europäische Hafenstreiks lastet schwer auf den Verladern, da die Hauptschifffahrtssaison in diesem Jahr beginnt.
Hafenarbeiter im deutschen Hafen Hamburg veranstalteten am Freitag einen kurzen, drohenden Streik, den ersten seit mehr als drei Jahrzehnten in Deutschlands größtem Hafen. Mittlerweile sind auch andere Hafenstädte in Norddeutschland an Gehaltsverhandlungen beteiligt. Hansegewerkschaften drohen mit weiteren Streiks in einer Zeit, in der der Hafen bereits stark überlastet ist.





