Lötkolbenschweißen, auch als manuelles Schweißen bekannt, ist das grundlegende Mittel der Löttechnik. Aufgrund seiner einfachen und flexiblen Bedienung und starken Anpassungsfähigkeit spielt es weiterhin eine Rolle bei der weit verbreiteten Anwendung der automatischen Schweißtechnik und wird ständig verbessert und weiterentwickelt.
Die Schweißprozesstechnologie ist eine der kritischsten Prozesstechnologien für die Herstellung kompletter elektronischer Produkte. Die Qualität des Schweißens kann bis zu einem gewissen Grad das Niveau der Montagetechnologie eines Unternehmens darstellen.
Erstens, sieben schlechte Angewohnheiten beim manuellen Löten
Unsachgemäßer Einsatz von Schweißverfahren kann zu schwerwiegenden optischen Mängeln oder sogar zu Ausschuss führen. Um das Auftreten eines nicht qualifizierten Lötprozesses zu verhindern, müssen diese schlechten Angewohnheiten beim manuellen Löten vermieden werden.
1. Übermäßige Kraft. Durch festes Drücken mit der Lötkolbenspitze auf die Lötstelle wird der Wärmeübertragungseffekt nicht beschleunigt.
2. Unsachgemäße Schweißwärmebrücke. Die Spitze des Lötkolbens darf das Pad vor dem Auftragen des Lots nicht berühren.
3. Falsche Größe der Lötspitze. Wenn Sie beispielsweise eine zu kleine Spitze auf einem großen Pad verwenden, kann dies zu einem unzureichenden Lötfluss oder kalten Lötstellen führen.
4. Übermäßige Temperatur. Eine zu hohe Temperatur der Lötspitze führt dazu, dass sich das Pad ablöst, die Qualität der Lötverbindungen beeinträchtigt wird und das Substrat beschädigt wird.
5. Unsachgemäßer Einsatz von Flussmittel. Die Verwendung von zu viel Flussmittel kann zu Korrosion und Elektronenmigration führen.
6. Transferschweißen. Tragen Sie Lötmittel auf die Spitze auf, bevor Sie das Pad berühren.
7. Unnötige Änderungen und Reparaturen. Bei Einhaltung der Normen keine Nacharbeiten durchführen.
Zweitens: Fünfstufiges Training zur Verbesserung der Schweißkenntnisse
Als Trainingsmethode für Anfänger zur Beherrschung der manuellen Löttechnik ist die Fünf-Schritte-Methode sehr effektiv. Die richtige Fünf-Schritte-Methode lautet:
1. Zum Schweißen vorbereiten. Die Spitze des Lötkolbens sollte sauber gehalten werden.
2. Erhitzen der Schweißnaht. Berühren Sie die Lötstelle mit dem Lötkolben und erhitzen Sie dabei jeden Teil des Lötstücks.
3. Schmelzen Sie das Lot. Nachdem das Lötstück auf eine Temperatur erhitzt wurde, bei der das Lot schmilzt, platzieren Sie den Draht über der Lötstelle, um mit dem Schmelzen und Benetzen der Lötstelle zu beginnen.
4. Entfernen Sie das Lot. Wenn eine bestimmte Menge Lot geschmolzen ist, entfernen Sie den Lötdraht.
5. Entfernen Sie den Lötkolben. Nachdem das Lot die Lötstelle vollständig benetzt hat, entfernen Sie den Lötkolben in einem 45-Grad-Winkel.
Drei, manuelle Schweißvorkehrungen
1. Beherrschen Sie die Aufheizzeit. Je kürzer die Zeit ist, desto besser ist es, sicherzustellen, dass das Lot die Lötstellen benetzt.
2. Halten Sie eine geeignete Temperatur aufrecht. Halten Sie die Lötkolbenspitze in einem geeigneten Temperaturbereich. Die allgemeine Erfahrung zeigt, dass die Temperatur der Lötkolbenspitze 50 Grad höher ist als die Schmelztemperatur des Lots.
3. Es ist falsch, die Lötstelle mit einem Lötkolben zu erhitzen. Dadurch werden die geschweißten Teile beschädigt. Beispielsweise sind die Schweißpunkte von Potentiometern, Schaltern und Steckverbindern häufig an Kunststoffkomponenten befestigt, und die Krafteinwirkung kann zu einem Komponentenversagen führen.
Viertens die Wartung des Lötkolbens
1. Lassen Sie den Lötkolbenkern nicht zu lange unter Spannung, damit er sich aufheizt, und schalten Sie ihn rechtzeitig aus, wenn er nicht verwendet wird. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer des Lötkolbenkerns.
2. Beim Gebrauch des elektrischen Lötkolbens, auch nach jedem Abschluss des Lötvorgangs, sollte die Lötkolbenspitze vor dem Ausschalten immer mit einer Schicht Zinn überzogen werden. Dadurch wird eine Oxidation der Lötkolbenspitze vermieden.





